Bezirksliga Nord: TSV U23 ohne Top-Stürmer gefordert
16.05.2026 | Quelle: Rieser Nachrichten (Klaus Jais)
Der Rieser Fußball-Bezirksligist empfängt mit dem SV Wörnitzstein-Berg am letzten Spieltag ein Team, das eine starke Rückrunde spielt. Und Torjäger Lechler fehlt.
Der letzte Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nord verspricht noch einmal richtig spannend zu werden. In der vorderen Tabellenregion können noch die drei Mannschaften VfR Neuburg (55 Punkte), TSV Haunstetten und VfL Ecknach (jeweils 52 Punkte) Vize-Meister werden. Den Donaustädtern genügt am letzten Spieltag ein Remis in Wertingen zur Aufstiegsrelegation. Und am Tabellenende ist nur der Direktabstieg des FC Maihingen (15 Punkte) fix. Zweiter Direktabsteiger können noch der FC Gundelfingen II (22 Punkte) oder der TSV Wertingen (25) werden. Einer der beiden muss in die Relegation, aber wer wird weiterer Relegant und damit Viertletzter? Wer als zweiter Klub in die Abstiegsrelegation geht, ist komplett offen. Die schlechtesten Karten hat aktuell der TSV Dinkelscherben (35 Punkte), der trotz des 3:0-Erfolgs gegen den TSV Meitingen mit einem Punkt Rückstand ins Saisonfinale geht. Von Dinkelscherben können noch der TSV Nördlingen II (36 Punkte) und die SpVgg Joshofen Bergheim (36) überholt werden.
Im letzten regulären Punktspiel am Sonntag, 17. Mai, gegen den SV Wörnitzstein-Berg fehlt dem TSV Nördlingen II mit Luca Lechler der torgefährlichste Spieler (9 Tore), der beim 1:0-Sieg in Maihingen nicht nur das Siegtor erzielte, sondern auch in der Nachspielzeit die Rote Karte erhalten hatte. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Luis Schüler und Jakob Bühlmeier. Der TSV Gersthofen hat am vergangenen Spieltag die beeindruckende Serie des SV Wörnitzstein-Berg von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge beendet und mit 2:1 gewonnen. Besonders der eingewechselte Dominik Marks belebte das Offensivspiel und erzielte auch den Anschlusstreffer.
Mit Admir Omerbegovic (9 Tore) und Timo Zausinger (8) verliert die Donauwörther Stadtteilmannschaft ihre beiden erfolgreichsten Torschützen. In der internen Trefferliste folgen Maximilian Bschor (6 Tore) und Dominik Marks (5). „Wir wollen erfolgreich bleiben und den achten Platz jetzt auch verteidigen“, so SVW-Spielertrainer Michael Panknin. Dass es für ihn und sein Team in der Rückrunde so gut läuft, freut den SVW-Spielertrainer natürlich: „Klar habe ich gehofft, dass wir uns stabilisieren und besser werden. Umso mehr freue ich mich, dass es so gekommen ist. Wir kennen uns menschlich und fußballerisch jetzt alle besser und die Jungs hatten auch den Willen, die nötigen Punkte zu holen.“ Auch für die nächste Saison will der SVW eine „schlagkräftige Truppe“ auf den Platz bekommen.






