U13: FC Heidenheim gewinnt den Ottenweller-Cup 2018

12. Januar 2018 | von Markus Klaus

Am 03.01.2018 lud der TSV Nördlingen zum 19. Mal zum Manfred-Ottenweller-Cup in die Herrmann-Keßler-Halle ein. Da der U13-Cup mittlerweile Tradition hat, war ein illustres Teilnehmerfeld am Start, welches sich um den nagelneuen imposanten Wanderpokal stritt.

Gespielt wurde mit zehn Mannschaften in zwei Fünfergruppen. Neben zwei Teams der U13 war auch die U12 des TSV Nördlingen am Start. Gekommen war unter anderem der Profi-Nachwuchs des FC Heidenheim (2.Liga), der Nachwuchs des Drittligisten VFR Aalen, sowie die BOL-Teams der JFG Neuburg, JFG Wendelstein und der SpVgg Ansbach.

Der langjährige Jugendleiter des TSV Nördlingen, Manfred Ottenweller, rief das Hallenturnier im Jahre 2000 ins Leben und unterstützt seitdem jedes Jahr die Durchführung. Auch nach Ablauf seiner aktiven Zeit beim TSV im Jahre 1996 blieb er dem Nördlinger Jugendfußball stets eng verbunden.

Das Trainerduo Torsten König und Felix Gerstmeier hatten den BOL-Kader der U13 gleichmäßig auf zwei Teams verteilt. Die U12, gecoacht von Martin Klaus, war zwar ein Jahr jünger aber mit ihren individuell starken Spielern gut im Turnier.

In der Gruppe A spulte die U13-1 ihr Programm souverän ab und erreichte gegen den TSV Weißenburg und die SGM Sechta jeweils einen ungefährdeten 2:0 Sieg. Diesen folgte ein respektables 0:0 gegen den FC Heidenheim und im letzten Gruppenspiel ein 1:1 gegen den BOL-Konkurrenten JFG Neuburg. Dieses bedeutete den 2. Platz mit 8 Punkten. Gruppenerster wurde erwartungsgemäß der FC Heidenheim.

Die Gruppe B wurde von der konzentriert agierenden JFG Wendelstein dominiert. Dahinter reihte sich die U13-2 mit starken 9 Punkten ein. Nach der 0:1-Auftaktpleite gegen die JFG Wendelstein wurden gegen die insgesamt enttäuschende VFR Aalen und gegen die SpVgg Ansbach jeweils 1:0-Siege erreicht. Im entscheidenden letzten Gruppenspiel konnte die U12 des TSV mit 4:1 bezwungen werden.

Die U12 des TSV agierte fast in jedem Spiel auf Augenhöhe. Die ersten beiden Partien gegen die SpVgg Ansbach und die JFG Wendelstein wurden knapp (1:2 und 0:2) verloren. Die höheren Niederlagen gegen den VFR Aalen (0:3) und gegen die U13-2 (1:4) resultierten dann aus einem mutigen und offensiven Auftreten. Deswegen insgesamt trotzdem eine runde Vorstellung unserer jüngeren Garde.

Nun standen folgende Halbfinalpaarungen an:
JFG Wendelstein gegen TSV Nördlingen U13-1
TSV Nördlingen U13-2 gegen FC Heidenheim

Im ersten Habfinale agierte die U13-1 dominant, ohne sich aber entscheidende Vorteile zu erspielen. Zu konzentriert agierte die JFG Wendelstein, wartend auf den ersten Fehler. Nach einem abgefangenen Ball war es soweit. Die JFG stellte auf 1:0 und sollte diesen knappen Vorsprung auch dann clever über die Zeit bringen. Die U13-1 dagegen musste sich mit dem Halbfinale trösten, in dem später wohlbekannte Gesichter warten sollten.

Eine mögliche Finalteilnahme wurde durch die U13-2 bereits in den ersten Minuten verschenkt. Begünstigt durch einige Lücken in der Rückwärtsbewegung zog der BL-Nachwuchs schnell auf 3:0 davon. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer war nur noch Ergebniskosmetik (Endstand 4:1).

Somit kam es im kleinen Finale zu einem rein internen Duell der U13. Leistungsmäßig auf Augenhöhe und mit der vollen Kenntnis der Stärken und Schwächen des Gegners war das Spiel eng und ausgeglichen. Ein kurzzeitig optisches offensives Übergewicht der U13-2 führte (wie so oft in der Halle) zum Gegentreffer, als Hanna Wirth in der Schlussphase aus Kurzdistanz zum 1:0-Siegtreffer der U13-1 einschob.

Das anschließende Finale verlief lange Zeit nahezu ausgeglichen, ohne dass die Franken gegen den FC Heidenheim offensive Akzente setzten konnten. Ausdruck der immer stärker werdenden Überlegenheit war dann das 1:0, dem später der zweite Heidenheimer Treffer zum 2:0 Endstand folgte.

Bei der Siegerehrung ging der Wanderpokal aus den Händen von Manfred Ottenweller an den verdienten Sieger FC Heidenheim, welcher sich somit bereits für das nächste Jahr „angemeldet“ hat. Über weitere Auszeichnungen durften sich Philipp Müller (FC Heidenheim, wertvollster Spieler), Lennis Hüttinger (SpVgg Ansbach, Torschützenkönig mit 6 Treffern) und Baha Karakaya (JFG Wendelstein, bester Torwart) freuen.

Insgesamt war das Turnier wieder eine tolle Veranstaltung bei der den Zuschauern hochklassiger Jugendfußball präsentiert wurde. Alle drei Teams des TSV Nördlingen haben sich gut verkauft und weckten Vorfreude auf die anstehende Rückrunde.

Sieger des Ottenweller-Cups wurde der Bundesliganachwuchse des 1. FC Heidenheim.

Fotos: Sandra Wirth

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