Bezirksliga Schwaben Nord: Gersthofen derzeit das Maß der Dinge

9. September 2017 | von Klaus Jais

Gastgeber der TSV-U23 hat einen perfekten Saisonstart hingelegt

Der TSV Gersthofen ist derzeit in der Bezirksliga Nord das Maß aller Dinge. Sechs Spiele, sechs Siege und ein Torverhältnis von 14:3 lautet die Bilanz des Tabellenführers, der die Liga anführt, obwohl er als Einziger der ersten fünf Mannschaften erst sechs Spiele absolviert hat. Am Sonntag (15 Uhr, Rieser Sportpark) gibt der Spitzenreiter beim TSV Nördlingen II seine Visitenkarte ab.

Es ist das fünfte Aufeinandertreffen in der Bezirksliga Nord, wobei die Rieser noch nie gegen die Autobahner gewonnen, aber schon dreimal unentschieden gespielt haben. Neben dem TSV Meitingen und dem VfR Neuburg, die sich beide enorm verstärkt haben, wurde auch der TSV Gersthofen immer wieder als Mitfavorit auf den Titel in der Bezirksliga Nord genannt. Dass die Schwarz-Gelben aber einen Traumstart mit 18 Punkten aus sechs Spielen hinlegen würden, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Die Heimpartie gegen den TSV Hollenbach wurde beim Stand von 1:1 wegen eines Gewitters in der Pause abgebrochen und wird am 13. September nachgeholt. „Auf die Tabelle schauen wir nicht“, sagte Trainer Eddi Keil unmittelbar nach dem sechsten Sieg in Folge. Die Mannschaft, die derzeit auf einen Stamm von 14 Kickern aus dem 30er-Kader baut, spielt wie aus einem Guss. Und sie ist effektiv und schwer auszurechnen: Neben Mittelfeldspieler Niklas Kratzer (3) haben auch die Innenverteidiger Christoph Wagemann (3) und Max Leicht schon Treffer beigesteuert.

„Der Sieg in Donaumünster-Erlingshofen war verdient, wir hätten zur Pause bereits höher als 3:0 führen müssen. Wir haben sehr engagiert nach vorne gespielt“, meinte TSV-Trainer Andreas Langer, der seinen Kapitän Stefan Klaß auf die Bank setzte und die Viererkette umstellte. „Das Duo Mayer/Bortolazzi gab viel Stabilität in der Abwehr“, erklärt Langer, der sich sicher ist, dass seine Jungs gegen Gersthofen wieder eine starke Leistung abliefern werden. Der verletzte Fabian Soldner wird dabei ebenso fehlen wie Andreas Kaiser, der wegen Oberschenkelproblemen das letzte Training abgebrochen hat. In Donaumünster gehörten auch Christian Böhm, Sascha Hemayatkar-Fink und Julian Dürnberger zum Kader, blieben aber ohne Einsatz.

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