Bezirksliga Schwaben Nord: Unnötige Niederlage

 

  Manuel Schreitmüller (Nummer 9) erzielte die Heimführung, scheitert in dieser Szene aber an Meitingens Torwart Daniel Wagner. Foto: Rieser Nachrichten

28. August 2017 | Quelle: Rieser Nachrichten

Für den TSV bleibt ein Erfolgserlebnis gegen den TSV Meitingen aus

Bis zur 1:0-Führung in der 60. Minute zeigte sich der TSV Nördlingen stark gegen den Aufstiegskandidaten TSV Meitingen. Doch dann kam die Wende und sie verloren mit 1:3 (0:0).

Trainer Andreas Langer stellte für diese Partie um, was zunächst funktionierte. Nördlingen stand kompakt und ließ nur wenige Spielzüge der Meitinger zu. Torchancen blieben aber ungenutzt. Ein gefährlicher Freistoß von Jonathan Kluczka hätte fast zur Führung im Tor eingeschlagen (33.). Vor dem Seitenwechsel konnte sich noch zweimal Heimkeeper „Dino“ Cama auszeichnen, der bei zwei Abschlüssen von Schuster sowie Nießner auf dem Posten war (39./44.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste, mehr Druck aufzubauen. Die Defensive der Rieser stand aber sicher. Nach einem Freistoß nvon Kai Willer, den Torwart Daniel Wagner nur nach vorne abklatschen konnte, stand Manu Schreitmüller goldrichtig und köpfte in Torjäger-Manier zum viel umjubelten 1:0 ein (60.). Völlig unverständlich war die Reaktion der Nördlinger, die wie gelähmt wirkten. Meitingen glich durch Daniel Deppner zum 1:1 aus (62.). Noch passiver verteidigten die Rieser einen lang gezogenen Eckball, den Matthias Schuster von der Torausslinie unbedrängt zurück köpfen konnte und Alexander Heider musste aus fünf Metern nur noch zum 1:2 einschieben (65.). Langer reagierte und brachte mit Daniel Kienle einen weiteren Stürmer, doch bis auf einen harmlosen Abschluss von Fabian Miehlich (82.) kamen die Hausherren zu keiner nennenswerten Aktion mehr. Im Gegenteil, gegen die aufgerückte Defensive und nach Ballverlust im Aufbauspiel markierte der Ex-Nördlinger Nic Geiß mit eine Schuss ins lange Eck den 1:3-Endstand (85.). Langer zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Es ist unbegreiflich, warum wir nach dem Führungstreffer alle taktischen Vorgaben über Bord geworfen haben und den Gegner, den wir bis dahin gut im Griff hatten, aufgebaut haben. Einige Spieler waren heute sowohl physisch als auch mental nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. So können wir uns zukünftig nicht mehr präsentieren.“

Cama, Böhm (ab 58. Gerstmayer), List, Klass, Bortolazzi (ab 75. Kienle), Willer (ab 85. König), Kluczka, Dammer, Miehlich, Stimpfle, Schreitmüller

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