Bezirksliga Schwaben Nord: Härtetest gegen den Titelaspiranten

5. August 2017 | von Klaus Jais

TSV-U23 erwartet den VfR Neuburg

Beim ersten Heimspiel der Fußball-Bezirksligamannschaft des TSV Nördlingen am heutigen Samstag (15 Uhr, Rieser Sportpark) haben es die Schützlinge von Trainer Andreas Langer gleich mit dem Meisterschaftsfavoriten VfR Neuburg zu tun, der die vergangene Saison als Vizemeister beendete.

Der VfR besiegte am ersten Spieltag den Landesligaabsteiger FC Ehekirchen 2:1, und erst vor vier Wochen standen sich die Donaustädter und der TSV beim Tag des Donau-Rieser Fußballs gegenüber. Die Neuburger gewannen 5:1 und so lautete auch das Ergebnis in der letzten Saison beim Spiel in der Ott-heinrichstadt. In Nördlingen trennte man sich 0:0. Die Neuburger wollen die Nummer eins im Landkreis werden und haben sich deshalb ordentlich verstärkt: Torwart Michael Hierl (vom VfB Eichstätt II), Sebastian Stegmeir (SV Karlshuld), sowie Sebastian Habermeyer und Matthias Riedelsheimer (beide TSV Rain) standen gegen Ehekirchen in der Anfangself. Trainer Christian Krzyzanowski hat die Ziele klar formuliert: „Wir wollen erneut vorne mitspielen, uns fußballerisch weiterentwickeln und vor allem in unseren Heimspielen den Zuschauern attraktiven Fußball bieten, damit künftig noch mehr Besucher in die Sparkassen-Arena kommen.“

Am Mittwoch Pokalspiel gegen die Münchner Löwen

Vielleicht haben die Neuburger ja schon ihr nächstes Pflichtspiel im Kopf, denn am 9. August gastiert der TSV 1860 München an der Donau. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat im Nürnberger Max-Morlock-Stadion die erste BFV-Hauptrunde im Toto-Pokal ausgelost. Dabei konnten sich die 24 Kreissieger innerhalb ihrer Regionalzone einen Wunschgegner aussuchen. Der VfR Neuburg/Donau (Kreissieger Augsburg) erwischte mit den Münchner Löwen ein Traumlos. „Genau deshalb gibt es die Wunschlose für die Kreissieger! Diese Partien sind für die Klubs das „Spiel des Jahres“ und gehen sicher in die Vereinsgeschichte ein“, erklärt Verbands-Spielleiter Josef Janker. Und Martin Stanek, der sportliche Leiter beim VfR, meinte: „Ich bin sprachlos und hätte fast geweint. Das ist unser absolutes Traumlos. Ich bin von Kindesbeinen an ‚Blauer‘ und trage den Löwen im Herzen. Das wird ein tolles Erlebnis für die Mannschaft und die ganze Stadt.“

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