Landesliga Südwest: Letzter Auftritt

25. November 2017 | von Klaus Jais

Der TSV Nördlingen erwartet zum Abschluss des erfolgreichen Punktspieljahres den Tabellenfünften SV Mering im Gerd-Müller-Stadion. Dabei soll die gute Heimbilanz noch einmal verbessert werden.

Letztmals in diesem Jahr rollt das runde Leder im Gerd-Müller-Stadion beziehungsweise im Rieser Sportpark. Landesliga-Tabellenführer TSV Nördlingen hat den Tabellenfünften SV Mering zu Gast, Anpfiff ist um 14 Uhr. Die Rieser streben einen Heimsieg an, um mit acht Punkten Vorsprung in die Winterpause gehen zu können. Zudem gilt es die gute Heimbilanz zu verbessern, schließlich sind die TSV-ler die einzige Mannschaft ohne Heimniederlage.

„Leider fiel unser letztes Landesligaspiel vom vergangenen Wochenende aus. Wir hätten gerne gespielt, doch am späten Samstagnachmittag kam die Absage aus Ichenhausen. So waren wir zum Pausieren gezwungen“, meint TSV-Trainer Andreas Schröter. Aber auch der heutige Gegner Mering konnte sein geplantes Heimspiel gegen Egg nicht austragen, und eine weitere Woche zuvor fiel auch das Spiel in Raisting aus. Von den letzten fünf Spielen hat Mering nur eines verloren (in Olching). Die 33 Punkte verteilen sich auf 16 Heim- und 17 Auswärtszähler.

„Uns erwartet mit dem SVM eine schwere Aufgabe. Im Hinspiel trennten wir uns mit einem torlosen Remis, wobei beide Teams ihre Chancen hatten, den Siegtreffer anzubringen. Es war bis zum siebten Spieltag unser einziges Zu-Null-Spiel, was mich seinerzeit riesig freute“, blickt Coach Schröter zurück. „Auch heute müssen wir eine außergewöhnliche Defensivarbeit an den Tag legen, um die robuste Offensive mit Top-Torjäger Markus Gärtner (12) und Harald Kerber (7) in Schach zu halten“, fordert der TSV-Coach. Zudem kann Trainer Gerhard Kitzler nicht nur mit dem regionalligaerfahrenen Maximilian Lutz (früher TSV Rain) auf eine spielstarke Schaltzentrale zurückgreifen.

Nördlingens Youngster Nico Schmidt (18), der das Montagtraining wegen seiner Muskelverletzung nochmals auslassen musste, erwartet der Trainer bis zum Spieltag zurück im Kader. Kapitän Stefan Raab machten zuletzt erneut Rückenschmerzen zu schaffen. Alexander Schröter wird wegen seines Frühdienstes in München gerade noch bis zum Anpfiff kommen können. Insgesamt erwartet der TSV-Trainer für sein Team jedoch keine gravierenden Kaderveränderungen, zumal sich auch die U23 im Vorspiel gegen Horgau nach dem bisherigen Saisonverlauf eines der wichtigsten Spiele zum Jahresabschluss aufgehoben hat. „Somit werden unsere übergeordneten mannschaftlichen Zielvorgaben wie Respekt, Disziplin und Teamgeist erneut wichtige Grundelemente für den angestrebten Erfolg darstellen“, erklärt Trainer Schröter.

Nachholspiel in Ichenhausen erst im nächsten Jahr

Es ist definitiv das letzte Punktspiel für die Rieser in diesem Jahr, denn das Spiel in Ichenhausen kann nicht am ersten Dezember-Wochenende nachgeholt werden, da der SCI an diesem Termin bereits ein Nachholspiel hat.

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