Landesliga Südwest: Frischer Wind dank neuem Trainer

 
Der Einsatz von Nico Schmidt (im grünen Trikot) in Ichenhausen ist fraglich. Foto: Klaus Jais

18. November 2017 | von Klaus Jais

Der seit Mitte Oktober in Ichenhausen tätige Markus Riesenegger hat einen guten Start hingelegt. Das ist Warnung genug für den Spitzenreiter TSV Nördlingen.

Zum letzten Mal in diesem Jahr bestreiten die Landesliga-Fußballer des TSV Nördlingen ein Auswärtsspiel. Von einer „knackigen Aufgabe“ spricht TSV-Trainer Andreas Schröter, denn es geht zum Tabellenneunten SC Ichenhausen, der 17 seiner 25 Punkte auf heimischem Gelände geholt hat, und der zuletzt sieben Spiele in Folge ungeschlagen blieb (drei Remis, vier Siege).

Bis zum zwölften Spieltag Mitte September war Oliver Schmid der Trainer der Westschwaben. Nach sechs überwiegend erfolgreichen Jahren reagierte er auf die ebenso überraschende wie rasante Talfahrt der Königsblauen, die vor der Saison als Kandidat fürs obere Tabellendrittel gehandelt wurden. Nach der fünften „Zu-Null-Niederlage“ in Folge erklärte der 39-Jährige seinen Rücktritt. Interimsweise coachte zunächst Innenverteidiger Martin Wenni (28) die Mannschaft. Am 15. Oktober saß erstmals Markus Riesenegger auf der Trainerbank des SCI, und die Bilanz seitdem kann sich sehen lassen: Es gab drei Siege und ein Unentschieden. Als Spieler agierte er beim SC Bubesheim und beim FC Gundelfingen.

Er ist der gleiche Geburtsjahrgang (1970) wie Nördlingens Trainer Andreas Schröter, der morgen einen anderen Gegner erwartet als im Hinspiel, das die Rieser 3:2 gewinnen konnten. „Die Gastgeber sind über die Außen gut besetzt, da müssen wir gut gewappnet sein“, meint der TSV-Coach, der hinter zwei seiner Akteure ein Fragezeichen setzt: Bei Alexander Schröter ist es noch nicht sicher, ob er Dienst hat und Nico Schmidt erlitt im Spiel gegen Memmingen II in der ersten Halbzeit einen Schlag auf den Oberschenkel. „Wegen muskulärer Probleme konnte er am Montag und am Mittwoch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen“, berichtet der TSV-Trainer über den mit 18 Jahren jüngsten Spieler seiner Mannschaft. Die zweite Mannschaft spielt zeitgleich, sodass mindestens zwei Akteure rübergeschoben werden. Jakob Mayer dürfte bei der Ersten dabei sein, aber auch Leon Dammer und Matus Mozol dürfen sich Hoffnungen machen. Besonders Mozol zeigte zuletzt gute Trainingsleistungen. Die am vergangenen Wochenende ausgefallenen vier Spiele der Landesliga Südwest wurden übrigens auf das erste Dezember-Wochenende neu terminiert.

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